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Hands-On: Wie ich mein Unsicherheit los geworden bin.

Updated: Dec 14, 2023

Wenn es bei uns in der Yoga Ausbildung um die richtige Ausrichtung (Algnment) der verschiedenen Yoga Übungen (Asanas) geht gibt es 3 super interessante Stimmungen in unseren Kleingruppen im Yoga Studio.


  1. Einerseits gibt es riesen großes Interesse von allen angehenden Yogalehrerinnen. 

  2. Andererseits herrscht eine große Unsicherheit

  3. Ausserdem gibt es immer wieder einige Verwirrungen durch unterschiedliche Ansichten, manchmal auch Fehlinformartionen.


Dadurch entstehen immer wieder super spannende Diskussionen und total bereichernder Austausch über verschiedene Betrachtungsweisen und Erfahrungen.


Die Schüler*innen in unserer 200 STd. Multi-Style Ausbildung kommen oft aus unterschiedlichsten Yoga Richtungen mit unterschiedlichem Praxislevel. Manchmal sind Physiotherapeute dabei oder auch komplette Anfänger, die nur ihre eigene Praxis und Yoga Wissen vertiefen möchten.


Die Kehrseite der Hands-On Medaille

Das spannende beim Thema HANDS-On ist, dass wenn du schon einmal selbst eine richtig tolle Erfahrung damit gemacht hast als Schülerin weisst du dass es GOLD wert sein kann.


Wenn deine Erfahrung vielleicht nicht so gut damit war, dann weisst du vermutlich wie viel RISIKO damit verbunden ist und wieviel SCHADEN es auch anrichten kann.


Der kleine aber feine Unterschied

Beim Thema Asana Korrekturen / Aligment durch Hands-On ist es wichtig erst einmal zwei wichtige Begriffe zu definieren, die oftmal untersch. interpretiert werden:


  • ADJUSTS: Darunter verstehen wir das Einrichten der Asana  in das anatomisch richtige Ausrichtung / Alignment, für die korrkete Ausführung der Übung.


  • ASSISTS: Darunter verstehen wir die Hilfe durch die Yogalehrerin damit Schüler*innen tiefer in eine bestimmte Postition hinein finden - also nach dem Adjust!


Im Prinzip geht es beim Adjustment darum Verletzungen oder Abnützunge im Körper zu vermeiden.


Genau das sollte auch beim ASSIST immer im Vordergrund stehen. Die Grenze zwischen gesunder Herausforderung und Überforderung ist leider eine schmaler Gratwanderung.


Das macht viele Yogalehrerinnen leider so unsicher, dass viel gleich leiber ganz die Finger davon lassen.


Warum Hands-On im Yoga so besonders ist?

Es gibt einige gute Gründe, warum du dich trotzdem dazu mal aus deiner Komfortzone trauen solltest?

  • Deinen Schülerinnnen entgeht sonst ein tolle Chance auf wertvollen Fortschritt in ihrer Praixs. 

  • Du sparst dir viel Energie im Unterricht: Ein Hands-On spricht merh als tausend Worte.

  • Du verzichtest sonst auf eine wunderbar Möglichkeit mit deinen Schülerinnen in direkten Kontakt zu treten. Deine Schülerinnen fühlen sich von dir gesehen und wertgeschätzt.

  • Ein so persönlicher Austausch macht deine Klassen einzigartige und hebt dich von anderen ab und lässt deine Schülerinnen immer wieder kommen.

Diese Tipps haben mir selbst unglaublich viel geholfen beim Thema Hands-On mehr Selbstsicherheit zu gewinnen. Deswegen sind diese und noch einige weiteer  auch wichtiger Teil in unserer Mulit-Style Ausbildung


Darauf solltest du bei Hands-On im Yoga Unterricht unbedingt achten:

  1. Analysiere die Asana immer von unten nach oben. Beginne bei den Körperteilen, die den Boden berühren.

  2. Verwende zuerst deine Worte um deine Schüler einzurichten bzw. zu korrigieren. Dann wird auch deine Intention für das Hands-On für die Schüler klarer und umsetzbarer.

  3. Bevor es los geht, kündige dich an, stelle sicher, dass deine Schüler dich kommen sehen, damit sie nicht erschrecken durch die unerwartete Berührung.

  4. Frage immer erst nach Erlaubnis ob Berührung ok ist, auch wenn ihr euch schon länger kennt, jeder Tag ist anders.

  5. Verwende deine eigene Atmung + die der Schüler für deinen Bewegungsimpuls.

  6. Mach sowenig wie möglich, und nur soviel wie notwendig

  7. Korrigiere, assistiere immer beides Seiten (links + rechts)

  8. Zieh dich nur langsam wieder zurück u bringe die Schülerin in ihre eigen Stabilität bevor du weg gehst.

  9. Achte auf die Asana Kategorie für die korrekte Intention der Berührung.


In unseren Ausbildungen nehmen wir uns bewusst viel Zeit für dieses so wichtige Thema und das Hineinspüren und Ausprobieren der verschiedenen Assists und Adjusts.


Mehr dazu hier:








Hast du noch eine Frage dazu?

Schreib mir gern an: info@flylightyoga.com


Deine Lisa



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