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Tipps für die Yogapraxis im Sommer


ein bunter Flyer "Hello Summer" mit Blumen, einem Seestern, Muscheln, Sonne, Wellen und Blasen dekoriert

Yoga im Sommer – entspannt praktizieren trotz hoher Temperaturen


Wenn die Temperaturen steigen, kann auch deine Yogapraxis schnell anstrengend werden. Gerade im Sommer braucht der Körper oft eine etwas andere Herangehensweise: mehr Achtsamkeit, genügend Flüssigkeit und eventuell eine Anpassung der Intensität.

Mit ein paar einfachen Tipps kannst du deine Yogapraxis im Sommer trotzdem genießen – und sogar besonders wohltuend gestalten.


1. Der richtige Zeitpunkt für Yoga bei Hitze

Im Sommer lohnt es sich, die eigene Praxis an die Tageszeiten anzupassen. Die größte Hitze entsteht meist rund um die Mittagszeit. Intensive körperliche Aktivität kann dann schnell belastend werden.

Besser geeignet sind daher:


  • früher Morgen, direkt nach dem Aufstehen

  • Abendstunden, wenn die Sonne untergeht

  • später Abend, wenn die Temperaturen bereits deutlich gesunken sind


Zu diesen Zeiten ist der Körper meist leistungsfähiger und die Praxis fühlt sich deutlich angenehmer an.

Wenn du die Möglichkeit hast, in einem klimatisierten oder gut gekühlten Yogastudio zu praktizieren, kannst du natürlich auch flexibler planen.


2. Welche Yogastile eignen sich im Sommer besonders?

Nicht jeder Yogastil fühlt sich bei hohen Temperaturen gleich gut an. Während sehr dynamische Einheiten schnell schweißtreibend werden können, gibt es Yogapraktiken, die gerade im Sommer besonders angenehm sind.


SUP Yoga – Yoga auf dem Wasser


Eine besonders sommerliche Variante ist SUP Yoga (Stand Up Paddling Yoga). Dabei praktizierst du Yoga auf einem Board direkt auf dem Wasser. Diese Form des Yogas verbindet Balance, Körpergefühl und Naturerlebnis.

Der große Vorteil: Die Praxis findet draußen statt und kann wunderbar mit einer Abkühlung im Wasser kombiniert werden.


Ruhige Yogastile für heiße Tage

Auch sanftere Yogastile eignen sich hervorragend für warme Tage. Besonders beliebt sind:


  • Yin Yoga

  • Restorative Yoga

  • Yoga Nidra


Beim Yin Yoga werden die einzelnen Asanas mehrere Minuten lang gehalten. Dadurch werden nicht nur die Muskeln, sondern auch tiefer liegende Gewebeschichten wie Faszien, Sehnen und Bänder angesprochen. Gleichzeitig entsteht eine ruhige, meditative Praxis, die den Körper nicht zusätzlich aufheizt.


Lisa in der absolut Entspannten Yoga Asana "Savasana" als kleine Hilfsmittel, eine lila Yogamatte oder Decke als rolle für den Nacken und ein türkises Polster um den Brustkorb noch etwas mehr zu öffnen

3. Asanas und Übungen, die im Sommer gut tun

Das Wichtigste in der Sommerpraxis ist: Höre auf deinen Körper.

Bewegung ist auch bei Hitze gesund, aber Überanstrengung solltest du vermeiden. Achte besonders darauf:


  • ausreichend Wasser zu trinken

  • Pausen einzulegen

  • dein Tempo anzupassen


Neben sanften Asanas können auch Atemübungen aus dem Pranayama sehr hilfreich sein.


Kühlende Atemübung: Shitali Pranayama

Eine besonders passende Atemtechnik für heiße Tage ist Shitali, die sogenannte kühlende Atmung. Diese Übung kann helfen, den Körper zu erfrischen und das Hitzegefühl zu reduzieren.


So funktioniert die Shitali-Atmung


  1. Setze dich in eine aufrechte, bequeme Sitzposition.

  2. Rolle deine Zunge zu einem kleinen „U“ und strecke sie leicht zwischen die Lippen.

  3. Atme langsam durch den Mund ein, sodass die Luft über die Zunge strömt.

  4. Halte den Atem kurz an.

  5. Atme anschließend ruhig durch die Nase wieder aus.


Falls du deine Zunge nicht einrollen kannst, forme stattdessen einen kleinen Kreis mit den fast geschlossenen Lippen und atme dadurch ein.

Wiederhole diese Atemübung mehrere Male und spüre, wie sich ein angenehm kühlendes Gefühl im Körper ausbreitet.



Fazit: Yoga im Sommer bewusst und achtsam genießen

Yoga im Sommer muss nicht anstrengend sein. Mit der richtigen Tageszeit, passenden Yogastilen und kühlenden Atemübungen kannst du deine Praxis optimal an warme Temperaturen anpassen.


Ob Yin Yoga, SUP Yoga oder Pranayama – nutze die Sommerzeit, um deine Praxis etwas sanfter, bewusster und vielleicht auch ein Stück naturverbundener zu gestalten.


So bleibt deine Yogamatte auch bei Hitze ein Ort der Ruhe, Balance und Erholung.


Lisa mit einer Yogini Rücken an Rücken im Schneidersitz auf einer grünen Wiese im Hintergrund Grüne Bäume und Büsche, umrandet von einem Blau weißen Himmel. Ihre Fringer halten sie im Chin Mudra


Hoffentlich konnten dir diese Tipps weiterhelfen? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit mir.

Ich wünsche dir viel Spaß mit deiner sommerlichen Yogapraxis!




Alles liebe, deine Lisa.


Lisa im wunderschönen Wien auf der Erde sitzend in der Yoga Asana "Lotussitz" ihre Finger im Chin Mudra - Daumen und Zeigefinger berühren sich

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