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Der Sonnengruß - Surya Namaskar

Die Tage werden wieder länger und passend zur Frühlingstagundnachtgleiche, die sich heute am 20. März ereignet, wollen wir uns den „Sonnengruß“ einmal etwas genauer ansehen.


Diese besondere Zeit im Jahr steht für Neubeginn, Wachstum und frische Energie. Tag und Nacht sind im Gleichgewicht – ein schöner Moment, um auch innerlich Balance zu schaffen und bewusst in die neue Jahreszeit zu starten.


Eine Yogini auf einem Steg, auf einem See, zwischen den Bergen, bei Sonnenaufgang, in der Berghaltung auf ihrer Yogamatte.

Was ist der Sonnengruß - Surya Namaskar?

Der Sonnengruß oder auf Sanskrit „Surya Namaskar“ ist eine dynamische Abfolge von Asanas, die sich aus Vor- und Rückbeugen zusammensetzt. Die einzelnen Bewegungen gehen fließend ineinander über und werden mit der Atmung synchronisiert.


Die Intention des Sonnengrußes ist es, den Körper aufzuwärmen und zu aktivieren. Durch die wiederholten Bewegungsabläufe werden Muskeln gedehnt und gestärkt, Gelenke mobilisiert und der Kreislauf sanft in Schwung gebracht. Gleichzeitig entsteht durch die Verbindung von Atem und Bewegung ein meditativer Flow, der dich ganz im Moment ankommen lässt.


Viele Yogapraktizierende nutzen den Sonnengruß als Einstieg in ihre Praxis. Er bereitet den Körper optimal auf weitere Asanas vor und schafft eine stabile Grundlage für Kraft, Beweglichkeit und Konzentration.


Neben den körperlichen Effekten hat der Sonnengruß auch eine energetische Wirkung. Er wird traditionell als eine Art Gruß oder Dank an die Sonne verstanden – als Symbol für Licht, Energie und Leben. Gerade am Morgen kann diese Praxis dabei helfen, wach zu werden und mit Klarheit und Fokus in den Tag zu starten.



Wann wird der Sonnengruß praktiziert?

Traditionellerweise wird der Sonnengruß am Morgen bzw. zum Sonnenaufgang praktiziert. Zu dieser Zeit ist die Energie besonders frisch und klar, was die aktivierende Wirkung der Übungsreihe zusätzlich unterstützt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass du ihn ausschließlich morgens üben solltest. Auch im Laufe des Tages kann der Sonnengruß dir dabei helfen, neue Energie zu tanken, Verspannungen zu lösen oder einen kleinen Reset einzulegen – besonders dann, wenn du viel sitzt oder dich müde fühlst.


Gelber Flyer der die Aufschrift "Der Sonnengruß Surya Namaskar" trägt und Skizzen die den Sonnengruß zeigen

Sonnengrüße: Klassisch, Variante A, B oder C?!

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, welche Variante denn nun „die richtige“ ist.


Die Antwort ist ganz einfach: Es gibt nicht die eine richtige Version. Im Yoga geht es nicht um Perfektion, sondern um deine persönliche Erfahrung.


Es existieren viele verschiedene Varianten des Sonnengrußes – von sanften und ruhigen Abfolgen bis hin zu kraftvollen, fordernden Sequenzen. Besonders bekannt sind zum Beispiel Sonnengruß A und B aus dem Ashtanga Yoga, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Andere Yogastile bringen wiederum ihre ganz eigenen Variationen mit ein.


Jede dieser Formen hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Wirkung. Während einige Varianten eher aktivierend und kräftigend sind, legen andere den Fokus stärker auf Mobilisation und sanfte Bewegung.


Deshalb gilt: Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“.


Viel wichtiger ist, dass du eine Variante wählst, die sich für dich gut anfühlt und zu deinem aktuellen Energielevel passt.


Praktiziere den Sonnengruß in dem Stil, in dem du dich wohlfühlst – und sei offen dafür, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Dein Körper wird dir ziemlich schnell zeigen, was ihm guttut.


Der Sonnengruß als Ritual im Frühling


Gerade zur Frühlingstagundnachtgleiche kann der Sonnengruß eine besonders schöne Bedeutung bekommen. Diese Zeit markiert den Übergang vom Winter in den Frühling – von Rückzug hin zu mehr Aktivität, Leichtigkeit und Wachstum.


Vielleicht möchtest du diesen Moment bewusst nutzen, um innezuhalten und dich neu auszurichten. Der Sonnengruß kann dabei zu einem kleinen Ritual werden, mit dem du die Sonne, das Licht und die anbrechende Frühlingszeit willkommen heißt.


Nimm dir ein paar Minuten Zeit, rolle deine Matte aus und bewege dich achtsam durch die Abfolge. Spüre, wie dein Körper wach wird, dein Atem tiefer fließt und neue Energie entsteht.


Weißer Flyer mit bunter Aufschrift "Let the Sun Shine" einer Sonne in der Mitte und in den Ecken eine Sonnen Skizze mit punkten am ende der Sonnenstrahlen

Vielleicht wird genau daraus ein fester Bestandteil deiner Morgenroutine – ein bewusster Start in den Tag, der dir Kraft, Klarheit und ein gutes Gefühl schenkt.


Also warum nicht gleich heute beginnen und die Energie der Frühlingstagundnachtgleiche nutzen, um deinen Körper zu aktivieren und den Frühling willkommen zu heißen?



Teile gerne deine Erfahrungen mit mir in den Kommentaren.



Alles liebe, deine Lisa


Lisa im wunderschönen Wien auf dem Boden in der Yoga Asana "Lotussitz" ihre Hände im Chin Mudra - Daumen und Zeigefinger berühren sich

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